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By Michael Schugk

ISBN-10: 3824402971

ISBN-13: 9783824402977

Öffentliche Theater und Orchester unterliegen seit Jahrzehnten einer chronischen Finanzkrise. Diese Arbeit geht der Suche nach spezifischen Ursachen dieser Krise im deutschsprachigen Raum nach. Im Mittelpunkt steht dabei der kausale Zusammenhang zwischen dem Verhalten des Theater- bzw. Orchestermanagements und dem dieses Verhalten zumindest teilweise begründenden ordnungspolitischen Rahmen. Der Vergleich mit anderen, foreign bestehenden Systemen der Kunstförderung läßt dabei interessante Rückschlüsse zu und verdeutlicht, daß im Kunstbetrieb im deutschsprachigen Raum außergewöhnlich viele Phänomene der Ineffizienz vorzufinden sind. Es werden Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt, wie die finanziellen Probleme gemindert werden können.

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So ist die von Baumol angenommene kurzfristig unelastische Reaktion des Arbeitsangebotes auf intersektorale Lohnunterschiede noch nachvollziehbar, langfristig hingegen ist in der Praxis von einem eher elastischen Arbeitsangebot auszugehen. 29 Die Notwendigkeit, in der Frage der lohnbedingten intersektoralen Mobilität nach zeitlichem Aspekt zu differenzieren, wird somit von Baumol nicht ausreichend berücksichtigt. Kurzfristig ist fiir den Theater- und Orchestersektor eine Lohnunempfindlichkeit der Künstler als wahrscheinlich anzusehen, da sich die hohe Berufszufriedenheit und die Möglichkeit einer freien Entfaltung der eigenen Kreativität als psychisch bedingte Immobilitätsfaktoren auswirken.

59 Nachteilig wirkt sich bei diesem Ansatz der dominierende Einfluß der Kapazität, also der Anzahl der verfügbaren Sitzplätze am Aufführungsort, aus. So verändern Maßnahmen in bezug auf das Sitzplatzangebot, etwa ein Abbau der Sitzplätze im Zuge von Renovierungen oder zur Verbesserung des Komforts, die Kostenentwicklung der Grundeinheit des Endproduktes nachhaltig. Das gleiche gilt für 57Baumol (1967), S. 417. 58Wahl-Zieger (1975), S. 176. 59Baumol; Bowen (1966), S. 141. 28 Inszenierungskonzeptionen, welche das Sitzplatzangebot von Stück zu Stück variieren und zumeist reduzieren.

58 Es zeigt sich auch, daß die Modifikation der Modellannahme bezüglich des intersektoralen Lohnzusammenhanges, welche von einer hinter der Entwicklung der Löhne im progressiven Sektor zurückbleibenden Lohnsteigerung im nicht progressiven Sektor ausgeht und von Baumol als realistische Abbildung der Wirklichkeit angeführt wird, für den deutschsprachigen Raum nicht zutreffend ist. Vielmehr ist die konkret im Rahmen des makroökonomischen Modellansatzes getroffene Modellannahme einer gleichen Steigerungsrate der Löhne im progressiven und im nicht progressiven Sektor als durchaus realistisch anzusehen.

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